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Im Herbst 1953 ging man in Burgebrach daran, den dortigen Kriegerverein neu aufleben zu lassen. Auch die Grasmannsdorfer Kriegsteilnehmer wurden angegangen, sich dem Verein anzuschließen. Zu diesem Anstoß von außen stand in Grasmannsdorf die Renovierung des Kriegerdenkmals aus dem 1. Weltkrieg an. Die Namen der Gefallenen und Vermissten aus dem 2. Weltkrieg mussten auf der Ehrentafel eingetragen und die Anlage selbst erneuert werden.

 

Weihe des Kriegerehrenmals 1955 

Weihe des Kriegerehrenmals mit Festgottesdienst durch unseren unvergessenen H.H. Dekan Michael Schütz am 26. Juni 1955 mit der Musikkapelle Lyra aus Burgebrach.

 

 

 

 

 

Hier muss aber noch eine andere Tatsache erwähnt werden. In jenen Jahren nach dem 2. Weltkrieg war der „Heimatgedanke“ in allen Herzen ungeheuer lebendig. Die von den verschiedenen Kriegsschauplätzen und Gefangenenlagern heimkehrenden Soldaten waren froh und glücklich, die Berge und Täler des Steigerwaldes wiederzusehen und mit ihren lieben Angehörigen wieder vereint sein zu können. Diejenigen, die Geborgenheit suchten, fanden sie daheim nach den jahrelangen Einsätzen des Krieges. Für die Heimat tat man nun alles, um sie zu erhalten und schöner zu machen. Da die Motorisierung erst am Anfang stand und es noch kein Fernsehen gab, engagierten sich die Menschen selbst, um das kulturelle Leben in den Dörfern zu fördern, um für Unterhaltung, Spiel und Fortbildung zu sorgen. Der Bau der einklassigen Schule in Grasmannsdorf ist nur unter diesem Gesichtspunkt zu verstehen.